Patrone unserer Kirchen und Kapellen

 

 St. Bartholomäus
Pfarrkirche Gackenbach

 

Dreifaltigkeit
Daubach

 

St. Margaretha
Holler

 

St. Laurentius
Horbach

 

St. Wendelinus
Stahlhofen + Hübingen

 

 

 

St. Sebastian
Kirchähr

 

 

 

 St. Bartholomäus

Bedeutung: Sohn des Furchenziehers (hebr.)

 

Gedenktag katholisch: 24. August  -gebotener Gedenktag 

Gedenktag evangelisch: 24. August 

Apostel, Märtyrer
    * Anfang des 1. Jahrhunderts in Kana in Galiläa
    + um 51 (?) in Armenien (?)

 

Name und „Biographie“ des Apostels

Der Apostelname wird, wenn er als offizieller Name verwendet wird, in lateinischer Weise Bartholomaeus geschrieben. In der heutigen offiziellen Schreibweise nach den Loccumer Richtlinien schreibt man Bartolomäus, wodurch die jüdische Herkunft dieses Namens deutlich wird: Bar Tolmai bedeutet wörtlich Sohn des Furchenziehers, des Ackerbauern. Die Bezeichnung ist ähnlich wie der Name des Simon Petrus Bar Jona nach dem Vater gebildet und hat damit in etwa die Funktion heutiger Familiennamen. Unter diesem Namen kommt Bartholomäus nur in den Apostelkatalogen des Neuen Testamentes vor Mt 10,3; Mk 3,18; Lk 6,14 und Apg 1,13.

Die Gleichsetzung mit Natanel aus Kana in Galiläa ist seit dem Ende der biblischen Zeit in den Quellen bezeugt und somit unzweifelhaft. Dieser ebenfalls jüdische Name bedeutet von Gott gegeben. Diesen Namen können wir gewissermaßen als Vornamen des Apostels ansehen. Unter diesem Namen kommt er zusammen mit Philippus im Evangelium vor: 
Joh 1,45ff
Berufung und 
Joh
21,2 nachösterliche Erscheinung. 
Er ist mit Philippus Zeuge Christi und einer der erstberufenen Apostel.

Die Quellen berichten, dass er in Ägypten, Armenien, Indien (Hier soll er eine hebräische Abschrift des Matthäus-Evangeliums hinterlassen haben.) und Mesopotamien gepredigt habe. Zeitweise soll Andreas sein Begleiter auf den Missionsreisen an den Küstenländern des Schwarzen Meeres gewesen sein. Dargestellt wird er als Apostel mit Buch, Schindmesser und Fahne, mit abgezogener Haut und bezwungenem Teufel. Die Häutung war eine persische Todesstrafe, was auf den persisch besetzten Teil Syriens hinweist. Hier hat sich auch eine Überlieferung über das Grab des Hl. Bartholomäus erhalten.

Eine armenische Legende berichtet, dass Bartholomäus dort Kranke und Besessene geheilt habe:

Die Heilung der besessenen Tochter des König Polymios, zu der Bartholomäus durch verschlossene Türen erschienen sei, habe den Ausschlag für die Bekehrung des armenischen Königshauses gegeben. Daraufhin habe Polymios ein Götzenbild niederreißen lassen, aus dem Bartholomäus einen von ihm sichtbar gemachten bösen Geist vertrieben habe, der selbst alle heidnischen Statuen im Tempel stürzte. Der feindliche Bruder des Polymios, König Astyages, dessen Gott Baldach ebenfalls durch Bartholomäus gestürzt worden war und zu dem die armenischen Tempelpriester geflohen seien, habe Bartholomäus mit tausend Soldaten fangen, mit Knüppeln prügeln, bei lebendigem Leib die Haut abziehen und endlich kreuzigen lassen. 


Michelangelo: Detail aus dem Jüngsten Gericht, 1536/1541, Sixtinische Kapelle im Vatikan. Die Darstellung des Bartholomäus gilt als Selbstbildnis und Darstellung der Qualen, unter denen Michelangelo sein Meisterwerk in der Sixtina erstellte.

 

Während die Christen den Leichnam begruben, seien Astyages und die Priester in tödliche Besessenheit gefallen.

 

Reliquien

Auch nach seinem Tod wanderte Bartholomäus durch die Länder, oft wegen kriegerischer Einwirkungen. So kamen seine Reliquien nach Nephergerd, um 507 nach Daras in Mesopotamien und um 580 auf die Insel Lipari vor Sizilien.

Die genannte Legende aus Syrien will wissen, dass der Bleisarg mit seinen und den Reliquien vier anderer Heiliger von Heiden ins Meer geworfen und bei Lipari gestrandet sei. Nachdem die Sarazenen im Jahr 831 Grab und Kirche des Apostels zerstört hätten, sei dieser einem Mönch erschienen, der die Gebeine sammeln und sie nach Benevent bringen sollte. Als Friedrich II. Benevent zerstörte, habe Bartholomäus ihm Strafgericht und baldigen Tod angekündet.

 

Erst unter Kaiser Otto III. fanden sie ihre Ruhestätte in der Hospitalkirche auf der Tiberinsel in Rom. Die Hirnschale liegt in Frankfurt am Main, wo der hl. Bartholomäus Stadtpatron ist. Der Bartholomäusdom in Frankfurt ist die Krönungsstätte der deutschen Könige.

  Attribute: Messer, Buch, abgezogene Haut

  Patron von Altenburg, Frankfurt/Main, Pilsen, Maastricht; der Bergleute, Gipser, Bauern, Winzer, Hirten, Lederarbeiter, Gerber, Sattler, Schuhmacher, Schneider, Bäcker, Metzger, Buchbinder und Öl- und Käsehändler (in Florenz); gegen Haut- und Nervenkrankheiten und Zuckungen

  Bauernregeln

An Bartlmei muss die Sonne durchs seidene Hemd scheinen. (Leiberg)

Regen an Bartolomä tut den Reben bitter weh.

 Sankt Klemens uns den Winter bringt, an Petri Stuhl der Frühling winkt,
den Sommer bringt uns Sankt Urban, der Herbst fängt um Bartholomäi an.

Wie der Bartolomäus sich hält, so ist der ganze Herbst bestellt. (Schwaben)

Ist Lorenz und Bertl schön, wird der Herbst gar gut ausgehn.

Wissen, wo Barthel den Most holt: (Schwaben)
Bätle riecht einen wohlfeilen Most, beim Michel er schon eher kostet.

So das Wetter zu Bartolomäus ist, daran sich der Winter misst.

aus: Ökumenisches Heiligenlexikon

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Dreifaltigkeit

-Trinität-

 

[lateinisch trinitas, trinitatis »Dreiheit«], - Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit, zentrale Glaubensaussage der christliche Theologie über Gott. Die Trinität sagt Gott als die Einheit dreier wesensgleicher »Personen« von Ewigkeit her aus (Vater, Sohn und Heiliger Geist), die in ihrem »innergöttlichen Verhältnis« darin unterschieden sind, dass vom Vater der Sohn, vom Vater und vom Sohn der Heilige Geist ausgeht; in der orthodoxen Theologie vom Vater durch den Sohn. Das Verhältnis der drei Personen wird dabei als gegenseitige Durchdringung vorgestellt. Gemäß der christlichen Trinitäts-Lehre hat sich der eine Gott im Verlauf der Heilsgeschichte auf dreifache Weise geoffenbart:

 

als ursprungloser Schöpfer der Welt (als Vater)

in Gestalt und Werk Jesu von Nazareth (als Sohn) und

in den Menschen, die in der Nachfolge und aus dem Geist Jesu leben (als Heiliger Geist).

(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2002

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St. Laurentius

Bedeutung: der Lorbeergeschmückte
oder: Mann aus Laurentum (latein.)

Gedenktag katholisch: 10. August
               
     Fest
in Merseburg: Ankunft der Gebeine: 15. November
Gedenktag evangelisch: 10. August
Gedenktag orthodox: 10. August

Diakon, Märtyrer
    * in Spanien (?)
    + 10. August 258 in Rom

Laurentius war einer der sieben Diakone in der Stadt Rom, also für die Finanzen und die Sozialarbeit der Kirche von Rom zuständig.

Als der römische Bischof Sixtus II. unter dem Christenverfolger Valerian festgenommen und enthauptet wurde, war sein Diakon Laurentius der Überlieferung nach verzweifelt, dass er nicht wert erachtet wurde, diesen Tod zu teilen. Sixtus tröstete ihn mit der Verheißung, dass er ihm in drei Tagen nachfolgen werde, und erteilte ihm den Auftrag, den Kirchenschatz den Leidenden und Armen auszuteilen. Kaiser Valerian erhob Anspruch auf diese Schätze; um Laurentius zur Herausgabe zu zwingen, wurde der mehrfach gegeißelt, erbat sich jedoch drei Tage Bedenkzeit, verteilte während dieser Frist die Güter und präsentierte dann die beschenkten und christlich gewordenen Armen dem Kaiser als "die wahren Schätze der Kirche". 


Fra Angelico: 
Laurentius wird von Papst Sixtus II. zum Diakon ordiniert
Fresko in der Cappella Niccolina im Papstpalast im Vatikan (1447 - 49): 

Der erboste Valerian ließ Laurentius mit Bleiklötzen schlagen, zwischen glühende Platten legen, versuchte vergeblich ihn zum heidnischen Opferdienst zu zwingen und befahl schließlich, den Unerschütterlichen über stetig unterhaltenem Feuer auf einem Rost langsam zu Tode zu martern. Selbst in diesen Qualen bewahrte er sich seinen Humor und neckte den Henker, er solle ihn auf dem Feuer wenden, der Braten sei auf der einen Seite schon gar. Sein Kerkermeister Hippolytus, durch die Standhaftigkeit des Laurentius bekehrt, begrub ihn.

Laurentius ist einer der meistverehrten Heiligen der Kirche, in Rom erhielt er fast die Bedeutung von Petrus und Paulus. Über seinem Grab wurde 330 durch Konstantin die Kirche S. Lorenzo fuori le mura in Rom errichtet, weitere 30 Kirchen in Rom sind nach ihm benannt. In der Krypta ruhen seine Gebeine zusammen mit denen des Stephanus in einem antiken Sarkophag; die beiden gelten als die "Protomärtyrer", die besonders vorbildlichen oder Erzmärtyrer. Nach dem Sieg von Kaiser Otto I. über die Ungarn auf dem Lechfeld bei Augsburg am Laurentiustag 995 verbreitete sich sein Kult noch stärker. In Deutschland mehrten sich vom 13. Jahrhundert an die Darstellungen des besonders beliebten Märtyrers. Das Haupt von Laurentius gilt als eine der kostbarsten Reliquien überhaupt, es ruht im Tresor im Vatikan.

 

Laurentius ist für Bauern der erste "Herbstbruder" zum Beginn des Anbaus der Feldfrüchte des Herbstes. "Laurentiustränen" sind Sternschnuppen in den August-Nächten. "Laurentiusbrot" wurde früher gesegnet und dann an Arme, oft auch an das Vieh, verteilt. "Laurenzilorbeer", die oft meterhohe, gelbblütige Goldrute, gilt als Heilmittel für verschiedene Krankheiten. Geweihte "Laurenzikohlen" schützen vor Feuer, der "Laurentiussegen" schützt bei Feuer und bei brennenden seelischen Qualen.

  Attribute: auf dem Rost, mit Geld oder Broten

  Patron von Spanien, Rom, Nürnberg, Duderstadt, Merseburg, Havelberg, Wuppertal und Kulm; der Armen, Bibliothekare, Archivare, Schüler, Studenten, Köche, Konditoren Bierbrauer, Wirte, Wäscherinnen, Büglerinnen, Glasbrenner, Glaser; der Feuerwehr, der Weinberge; für Gedeihen der Weintrauben; für die armen Seelen; gegen Feuersbrunst, Brandwunden, Augenleiden, Hexenschuss, Ischias, Hauterkrankungen, Pest, Fieber und die Qualen des Fegefeuers

  Bauernregeln:

Wenn es an Laurentiustag schön und heiter ist, soll ein freundlicher Herbst folgen.

"An Laurenzi, es ist Brauch,/hört das Holz zu wachsen auf."

"Ist Lorenz und auch Bertl schön,/wird der Herbst gar gut ausgehn."

"Laurentius im Sonnenschein,/wird der Herbst gesegnet sein."

"Kommt St. Lorenz mit heißem Hauch/füllt er dem Winzer Fass und Bauch."

"Sollen Trauben und Obst sich mehren,/müssen mit Lorenz die Gewitter aufhören."

"Wenn's an Laurenzius und Bartholomäus schön ist, wird es auch im Herbst so."

"Wie Lorenz und Barthel sind,/wird der Winter - rauh oder lind."

"Regnet's am St.-Laurenz-Tag,/gibt es große Mäuseplag."

aus: Ökumenisches Heiligenlexikon

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St. Margaretha
(Marina) von Antiochien

Bedeutung
: die Perle (griech.)

Gedenktag katholisch: 20. Juli
Gedenktag evangelisch: 20. Juli

Jungfrau, Märtyrerin, Nothelferin
    * in Antiochia in Pisidien, heute Ruinen bei Yalvaç
    + 305 daselbst (?)

Margareta - in der Ostkirche ist Marina der gebräuchliche Name - ist eine legendäre Märtyrerin. Sie soll aus Antiochia in Pisidien gestammt haben und Tochter eines heidnischen Priesters gewesen sein. Die christliche Amme erzog sie zum Glauben; der Vater verstieß seine Tochter, als er dies bemerkte und denunzierte sie beim Stadtpräfekten. Sie floh, wurde aber gefunden und vor Gericht gestellt; die Richter begehrten die hübschen Angeklagte, wurden aber von ihr abgewiesen und rächten sich umso grausamer. Margareta wurde mit Fackeln angesengt und in siedendem Öl gekocht, aber sie blieb unverletzt. Das Volk war von diesen Wundern dermaßen beeindruckt, dass die Menschen sich offen zum Christengott bekannten - dafür aber gleich geköpft wurden wie schließlich auch Margareta.

Nach anderer Überlieferung sah der Stadtpräfekt Olybrius Margareta Schafe hüten und begehrte die schöne christliche Jungfrau. Da sie sich standhaft weigerte, ließ er sie mit eisernen Kämmen reißen, mit Fackeln brennen und ins Gefängnis werfen. Mehrfach erschien ihr der Versucher als ein riesiger Drache und wand sich um sie, um sie zu verschlingen, aber er wurde zerbrochen durch das Kreuzzeichen, das Margareta über ihn machte, sie entkam seinen Krallen unbeschädigt. Immer wieder wurde sie von den bei ihren Marter erlittenen Wunden wundersam gesund, das Volk erkannte dies, viele ließen sich daraufhin taufen. Schließlich zur Richtstätte geführt, betete sie vor ihrer Enthauptung für ihre Verfolger und alle, die in Zukunft ihr Gedächtnis anrufen würden, besonders die Frauen in Kindsnöten.



Guervino (1591 - 1666)

Margareta wehrt mit dem Kreuz den Drachen ab.

1. Hälfte des 17. Jahrhunderts, in der Basilika S. Pietro in Vincoli in Rom

Margareta ist eine der "Stimmen", von denen Jahrhunderte später Jeanne d'Arc geführt wurde. Mit Barbara und Katharina von Alexandria gehört sie zu den beliebten Nothelferinnen; zusammen mit Dorothea sind sie die vier "Virgines capitales", "die wichtigsten Jungfrauen". Für Bauern begann am Margaretentag früher die Ernte.

  Attribute: kleines Kreuz, Drache, Fackel

  Patronin der Bauern, Jungfrauen, Ammen, Mädchen, Gebärenden, unfruchtbaren Ehefrauen; der Fruchtbarkeit; bei schweren Geburten, Gesichtskrankheiten und Wunden; gegen Unfruchtbarkeit

  Bauernregeln: 

 Wenn es an Margareta regnet, kommt das Heu schlecht heim.

"Regen am Margaretentag / bringt viel Klag'."

"Gegen Margareten und Jakoben / die stärksten Gewitter toben."

"Die erste Birn' bringt Margaret', / dann überall die Ernt' angeht."

aus: Ökumenisches Heiligenlexikon

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St. Wendelinus


Bedeutung: aus dem Stamm der Vandalen (althochdt.)

Gedenktag: 20. Oktober 

Einsiedler, Abt in Tholey, Nothelfer

  * um 555 in Schottland (oder Irland)
  + 617 in Tholey

 

Wendelin war der Überlieferung nach ein schottischer Königssohn. Aus Ärger über seine religiöse Neigungen verlangte sein Vater von ihm, Schafe zu hüten. Mit sechs Genossen wollte er nach Rom wallfahrten, gelangte aber nur bis Trier. Dort stießen sie auf eine Gruppe von Laien, die gemeinsam wie in einem Kloster lebten. Wendelin übernahm Hirtendienste bei einem Edelmann und trieb das Vieh bis zu einem sieben Meilen entfernten Berg, wo er gerne betete. Der als räuberisch geschilderte Herr der Herde kam unerwartet vorbei und war erzürnt, dass Wendelin sich so weit entfernt hatte und ihm das zum Verzehr bestimmte Tier nicht rechtzeitig werde bringen können. Doch als der Erboste in seinen Hof zurückkam, war Wendelin bereits dort. Tief erschrocken bat der Herr Wendelin um Vergebung und baute ihm eine Zelle in der Nähe des benachbarten Klosters Tholey, dessen Mönche Wendelin zum Nachfolger ihres verstorbenen Abtes wählten, ohne dass Wendelin je Priester geworden war.

(c) -dw-
St. Wendelinus-Plastik in der Pfarrkirche in Stahlhofen

wendelinus_mosaik22.jpg (37792 Byte) (c) -dw-
Kirchenfenster in der Pfarrkirche in Stahlhofen

Als Wendelin starb, bestatteten ihn seine Mönche, von vielen Kerzen umgeben, fanden aber am nächsten Morgen den Leichnam neben dem Grabe. Sie nahmen dies als Zeichen, dass er woanders begraben sein wollte und spannten Ochsen vor einen Wagen; diese fuhren ihn, von selbst den Weg findend, auf den Berg, auf dem er betend so oft geweilt hatte.

Eine große Wallfahrtsstätte entstand an der neuen Grabstelle, aus der sich die nach ihm benannte Stadt St. Wendel an der Saar entwickelte. Im Rhein-Moselgebiet ist Wendelins Verehrung weit verbreitet.

  Attribute: als Hirte, mit Schafen und Schweinen, als Pilger

  Patron der Hirten und Herden, Schäfer und Bauern; des Viehs; gegen Viehseuchen; für gedeihliche Witterung und gute Ernte

Bauernregel: "St. Wendelin verlass' uns nie/schirm unsern Stall, schütz unser Vieh!"

aus: Ökumenisches Heiligenlexikon

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